Gesellschafts- und Integrationsbildung

Aktuelles aus der Politik in der Diskussion. Veränderungen in Gesetzen, im Recht und Richtlinien im Alltag.


Diplomatischer Boykott der Winterspiele in Peking?

Nach den USA und Australien hat auch Großbritannien einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele in Peking angekündigt. Nun mehren sich Stimmen, Deutschland solle sich anschließen. Die neue Regierung reagiert ausweichend. Nach dem von mehreren Staaten angekündigten diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking ist auch in Deutschland eine Debatte über einen vergleichbaren Schritt entbrannt, womöglich sogar auf EU-Ebene. So sollte sich die europäische Politik nach Ansicht von CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul den USA anschließen. "Der diplomatische Boykott ist genau die richtige Antwort auf die fortschreitenden Menschenrechtsverletzungen in China", sagte Wadephul dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die freie Welt darf dazu nicht schweigen. Europa sollte dem US-Beispiel schnell folgen", sagte er. Die Jungen Liberalen (Julis) forderten die künftige Bundesregierung auf, sich den USA mit einem diplomatischen Olympia-Boykott anzuschließen. Die Kommunistische Partei Chinas verantworte vielfach schwere Verletzungen der Menschenrechte, sagte die Bundesvorsitzende Franziska Brandmann der Nachrichtenagentur dpa. Sie verwies besonders auf die Lage in der autonomen Region Xinjiang. "Die Angehörigen der uigurischen Volksgruppe werden dort an der Ausübung ihrer Religion gehindert, millionenfach unter unwürdigen Bedingungen in Haftlagern zusammengesperrt und teilweise sogar zwangssterilisiert", sagte die Vorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation. "Wir Junge Liberale verurteilen diese eklatante Missachtung der Menschenwürde scharf."
Ort
Zentrum 2000
Grambartstraße 13
30165 Hannover
Beginn:
19.01.2022 14:30 Uhr
Ende:
19.01.2022 16:45 Uhr
Stunden:
3
Tage:
1
Bildungsurlaub:
Nein
Preis:
Auf Anfrage
Partner:
VIKA e. V.