Gesellschafts- und Integrationsbildung

Verstehen wie sich die Erde bewegt, wie Politik funktioniert und wie sich Entscheidungen aus Politik auf das alltägliche Leben auswirken. Dabei wird keine Grenze gezogen, Wir betrachten gleichermaßen die Auswirkungen von


Bildung und lebensbegleitendes Lernen in der Wesermarsch

Fragen und Antworten rund um das Thema Organspende: Referenten Markus Gerke und Thomas Krex, Transplantationsbeauftragte, Universitätsklinik für Anästhesiologie, Klinikum Oldenburg AöR Die Organspende ist ein Thema, das durchaus polarisieren kann. Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass die Organspende und Organtransplantation Leben retten bzw. die Lebensqualität steigern kann. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um eine Organspende durchführen zu können, welche gesetzlichen Grundlagen gibt es und welche notwenigen Prozesse sind erforderlich, damit eine Organspende erfolgreich realisiert werden kann. Daneben werden auch aktuelle politische Themen aufgegriffen, so beispielsweise die Diskussion um die Widerspruchslösung, das Organspenderregister oder neue gesetzliche Regelungen. Des Weiteren werden auch der irreversible Hirnfunktionsausfall (Hirntod) und die Diagnostik thematisiert, damit angstmachende Fragen geklärt und ausgeräumt werden können. Die Beziehungen zwischen Russland und Oldenburg im 18. und 19. Jh.: Referent Prof. Dr. Gerd Steinwascher Die engen historischen Beziehungen zwischen Russland und Oldenburg, die im 18. und 19. Jahrhundert nachzuweisen sind, waren vor allem dynastischer Natur: Das russische Kaiserhaus und das Oldenburger Herzogshaus waren eng verwandt. Dies hatte politische Konsequenzen. Ohne die Einflussnahme und Unterstützung der russischen Kaiserin Katharina der Großen und ihrer männlichen Nachfolger auf dem Zarenthron in St. Petersburg hätte das Oldenburger Land, und damit auch die Wesermarsch, nicht seine heutige Gestalt. Schon deshalb lohnt es, diese Beziehung genauer in den Blick zu nehmen. Lichtverschmutzung – Schutz der Dunkelheit im ländlichen Raum: Referentin Susanne Grube, Biologin Licht hat eine große Bedeutung für uns Menschen. Es steuert unseren Tagesrhythmus, hilft uns im Dunkeln bei der Orientierung im Raum, gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und trägt zur Behaglichkeit bei. Im Außenbereich kann Licht aber auch viele nachtaktive Tiere beeinträchtigen, die im Schutz der Dunkelheit ihre Nahrung suchen, wie z. B. Nachtfalter oder Fledermäuse. Neue Erkenntnisse zeigen, dass selbst geringe Mengen künstlichen Lichts Artengemeinschaften und Ökosysteme stören können. Susanne Grube wird nicht nur Geschichte, Hintergründe und Probleme der künstlichen Beleuchtung darstellen. Sie wird auch Lösungen für naturverträgliches Licht in allen seinen Formen aufzeigen, die jede:r mit einfachen Mitteln anwenden kann. Begegnungen mit Thora Thyselius - ein Kulturprojekt zum Leben und Werk einer hoch- und niederdeutschen Schriftstellerin aus Brake an der Unterweser: Referentin Ute Schernich, Lehrbeauftragte für Niederdeutsch an der Universität Bremen, Akademie für Weiterbildung Barbara Müller, Vorsitzende Georg-von-derVring-Gesellschaft Das Lebenswerk von Thora Thyselius (1911-1991 in Brake) scheint derzeit fast vollständig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden zu sein. Das ist erstaunlich, denn bereits 1965 wurde Thora Thyselius für die niederdeutschen Erzählungen Tant van´t Siel und dat Sunnenhuus mit den renommierten Fritz-Reuter-Preis ausgezeichnet und 1986 ist ihr die Ehrenmedaille der Stadt Brake verliehen worden. Im Rahmen eines über ein Jahr angelegten Kulturprojektes mit dem Schwerpunkt Brake schauen wir aus heutiger Sicht auf dieses facettenreiche kulturelle Erbe und bieten vielfältige Zugänge zum literarischen Werk, den Motiven, den Lebensumständen, der Haltung und dem Humor von Thora Thyselius. Besonders erfreulich ist, dass dabei auch die niederdeutsche Sprache neu belebt werden kann. Der Vortrag ist multimedial angelegt, es gibt gelesene Texte, Bilder, Hörbeispiele und Videoausschnitte. Mit spektakulären Bildern zurück aus der Antarktis: Der Elektroingenieur Michael Trautmann aus Brake verbrachte zwei Winter in der Antarktis. Als Teil des Forschungsteams des Alfred-Wegener-Instituts war er nicht nur zuständig für die Elektrotechnik sondern auch für die Trinkwasserherstellung, die Wartung der Schneefahrzeuge, der hydraulischen Stützen der Station und das Blockheizkraftwerk der Neumayer-Station III. Unterstützt durch spektakuläre Naturaufnahmen berichtet der Hobbyfotograf von seinen Erlebnissen bei Arbeiten bei bis zu minus 50 Grad.
Ort
Bürgerhaus Sandfeld
Sandfeld 21
26931 Elsfleth
Beginn:
04.03.2024 09:30 Uhr
Ende:
17.04.2024 12:00 Uhr
Stunden:
27
Tage:
9
Bildungsurlaub:
Nein
Preis:
Auf Anfrage
Partner:
LEB KAG Wesermarsch