Pressemitteilungen

   LandFrauen starten „Aktion Mundschutz“
In der Corona-Krise sind essenzielle Mundschutze zur Mangelware geworden – LandFrauen setzen sich an ihre Nähmaschinen und schaffen Abhilfe.

23.März2020

Hannover–Mundschutze fehlen allerorten – viele LandFrauen können nähen: Ein kleiner Schritt nur war es vom Gedanken zur Tat. In den vergangenen Tagen haben in einigen LandFrauengruppen vor Ort Nähaktivitäten begonnen. Der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover e. V. (NLV) weitet diese nun auf sein gesamtes Verbandsgebiet aus. Er startet heute den Aufruf an alle seine Mitglieder, sich an der „Aktion Mundschutz –LandFrauen helfen“ zu beteiligen. Es geht darum, Behelfs-Mund-Nasen-Schutze zu nähen und den Einrichtungen, in denen Bedarf besteht, zur Verfügung zu stellen. Dabei werden keine medizinischen Mundschutze hergestellt, sondern solche, die im Pflege-und Privatbereich zum Einsatz kommen können.

Marita Eschenhorst und Karin Plate, beide Vorstandsmitglieder des NLV haben eine Nähanleitung erstellt und diese selbst getestet: „Übung macht den Meister, bleibt einfach fröhlich und kreativ beim Nähen“, lautet ihr motivierendes Fazit. Die Mundschutze sind bei 60 °C waschbar. Jede LandFrau näht die Mundschutze allein für sich, da Treffen aufgrund der Einschränkung des öffentlichen Lebens derzeit nicht möglich sind. Der Kontakt der Frauen untereinander läuft über digitale Medien.

Der NLV stellt bis zu 10.000 Euro für die Aktion zur Verfügung, um den LandFrauen entstehende Auslagen zu erstatten.
 
Birgit Wessel, Geschäftsführerin
Tel. 0511 3539600
wessel@landfrauen-nlv.de
   Internationales Camp „Then, Now and Later: Together Towards a Composite Memory”

Sonntag, den 3. Mai bis Sonntag, den 10. Mai 2020

Die LEB organisiert in Kooperation mit dem YMCA Niederlande und acht weiteren Organisationen aus verschiedenen Ländern ein internationales Camp zum Thema „Then, Now and Later: Together Towards a Composite Memory.“ Interessierte tauschen sich mit Gleichaltrigen aus allen Ländern über wichtige Erinnerungen und moderne Aspekte des Zweiten Weltkriegs aus. Als Anlass nutzen wir den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges.

Gemeinsam werden wir nach Leusden fahren. Im Camp werden wir in Zelten für 6-7 Personen untergebracht. Der internationale Austausch in entspannter Atmosphäre soll im Vordergrund dieses Camps stehen. In Workshops, praktischer Arbeit und Exkursionen wird das Thema Erinnerung und Zweiter Weltkrieg behandelt und diskutiert.  

Der YMCA hat sich besonders die Förderung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten und bürgerschaftlichen Engagements zur Aufgabe gemacht (https://ymca.nl/about/).

Reisedaten:

Anreise:          Sonntag, den 03. Mai 2020, Treffen 8:00h in Hannover am Hauptbahnhof

Abreise:          Sonntag, den 10. Mai 2020, Ankunft ca. 18:00h in Hannover am Hauptbahnhof

Teilnahme und Anmeldung:

Zur Teilnahme ist jede/r Interessierte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren herzlich eingeladen. Es stehen vier Plätze zur Verfügung. Insgesamt werden 50 Personen aus allen Ländern teilnehmen.

Teilnahmebeitrag:

Bei einer Förderung durch Erasmus+ wird ein Teilnahmebeitrag von 100 Euro erhoben. Während der Reise fallen eventuell Kosten für einige Mahlzeiten an. Erhält das Projekt keine Förderung, wird sich der Teilnahmebeitrag auf 350 Euro erhöhen. Dies werden wir rechtzeitig vor Beginn der Fahrt bekannt geben.

Die Anfahrt zum Treffpunkt wird selbst getragen.

Anmeldungen oder Interessenbekundungen bitte bis zum 01. April 2020 an:

Jascha Jennrich (LEB International), jascha.jennrich@leb.de

   Geschichte und Erinnerungskultur in der Westukraine

Die LEB hat 2017 ein internationales Projekt der Jugendbildung begonnen, gefördert durch das EU-Programm ERASMUS +. Um unsere örtlichen Partner und ihr Umfeld besser kennen zu lernen, fuhren wir in den letzten drei Jahren Reisen in die Partnerländer Ukraine, Rumänien und Belarus. Diese möchten wir gern fortführen, um weiteren Kolleg*innen diese Möglichkeit zu bieten.

2020 wollen wir unsere Partner in der Ukraine besuchen!

Der YMCA Ukraine arbeitet an verschiedenen Standorten und hat sich besonders die Förderung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten und bürgerschaftlichen Engagements, die demokratische Wertevermittlung, die Förderung von Gesundheit und Kreativität zur Aufgabe gemacht. Gemeinsam planen wir für dieses Jahr eine Begegnung junger Erwachsener aus fünf Ländern Europas, bei der durch gemeinsame Workshops am Thema „Interkulturelle Kommunikation“ Vorurteile ab- und neue Bekanntschaften aufgebaut werden sollen. Mehr Informationen zum YMCA gibt es hier: http://ymca.org.ua/en/

Mit dieser Organisation und mit weiteren unabhängigen sozialen Vereinen wollen wir den Alltag erkunden und über weitere Zusammenarbeit sprechen. Dabei werden Themenschwerpunkte die Erwachsenenbildung und insbesondere Einrichtungen der Erinnerungskultur bzw. Orte der Geschichte der letzten 100 Jahre sein.

Auch der touristische Teil der Reise soll nicht zu kurz kommen

Wir werden Lwiw und seine Umgebung bereisen und dabei nicht nur den YMCA und seine verschiedenen Projekte kennen lernen, sondern auch Land und Leute:
Das Gebiet des heutigen ukrainischen Staates bzw. seiner Teilregionen war im Laufe der Geschichte Bestandteil von mindestens 14 verschiedenen Staaten; die wichtigsten unter ihnen waren das Königreich Polen-Litauen, das Russische Reich, die Habsburgermonarchie und die Sowjetunion. Die Westukraine ist ein überwiegend agrarisch geprägtes Gebiet.

Das mit Abstand größte städtische Zentrum dieser Region ist Lwiw (Lemberg). Als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges kam 1946 auch die Westukraine unter sowjetische Herrschaft. Lemberg wurde zu einer Hochburg der nationalen und religiösen Opposition. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es 1991 zum Referendum über die Unabhängigkeit der Ukraine.

Weiterführende Informationen gibt es z.B. hier: http://www.bpb.de/izpb/209719/geschichte-der-ukraine-im-ueberblick

Es wird genügend Freizeit geben, in der das Land erkundet werden kann oder wir einfach gemütlich bei einem Barbecue auf dem Lande zusammensitzen. Mit drei freien und fünf Arbeitstagen haben wir versucht, einen guten Ausgleich zwischen persönlicher und betrieblich aufgewandter Zeit zu finden. Wir wohnen in ortsüblichen Mittelklassehotels.

Der Teilnahmebeitrag soll den „touristischen Teil“ der Reise unterstützen, ansonsten gilt sie als interner Bildungsurlaub.

Reisedaten:
Hinfahrt: Sonntag, der 24. Mai, 22.00h
Treffpunkt: Hannover Hbf – Nordausgang. Die Anreise erfolgt im eigenen Minibus.
Ankunft in Lwiw: 25. Mai, etwa 12.00h

Rückflug: Sonntag, den 30. Mai, 20:00- 20:40 (-1h).
Der Flug geht von Lwiw nach Berlin-Schönefeld. Die An- und Abreise zu/von den Treffpunkten erfolgt individuell.

Teilnahme und Anmeldung:
Zur Teilnahme ist jede/r Mitarbeitende der LEB herzlich eingeladen.

Teilnahmebeitrag:
Pro Person werden 100,-€ Teilnahmebeitrag erhoben. Die An- und Abreise zu den Treffpunkten muss selbst organisiert werden. In der Ukraine fallen noch Kosten für einige Mahlzeiten an.

Anmeldungen bitte bis zum 20. Februar 2020 an:
Jascha Jennrich (LEB International), Jascha.jennrich@leb.de